Stefan Körners offener Brief betreffend Bundestrojaner

Aus dem Archiv: Was die Piraten damals gefordert haben. Heute: Gegen den Bundestrojaner.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im April 2025 überarbeitet.

Während sich nun eine Partei von einer Protestpartei gegen den Euro zu einer vom Verfassungsschutz in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistisch gewandet hat, hatten die Piraten immer als Kernthema Bürgerrechte und Datenschutz. Dies zeigt sich im offenen Brief des Vorsitzenden des LV Bayern aus dem Jahr 2011:

»Das bayerische Innenministerium hat gestern den Vogel abgeschossen. Es bestätigte, dass der in mehreren Punkten gegen explizite Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts verstoßende Staatstrojaner «0zapftis» vom LKA Bayern eingesetzt wurde. Gleichzeitig behauptet Innenminister Herrmann, dass die Maßnahmen gesetzlich zulässig gewesen wären. Herr Herrmann, der Staatstrojaner verstößt gegen klare Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes. […]«

Infostand VB Studiengebühren: 200 Unterschriften!

Aus dem Archiv: Sammlung der Unterschriften für das VB gegen Studiengebühren

Hinweis: Dieser Artikel wurde im April 2025 überarbeitet.

Das VB gegen Studiengebühren war ein wichtiger Schritt in Richtung gleiche Bildungschancen für alle. Daher haben wir in Würzburg ebenfalls Unterschriften gesammelt. Der Blogbeitrag von damals:

Ich freue mich, dass wir heute beim Unterschriftensammeln in Würzburg so erfolgreich waren. Es gab nur zwei Ablehnungen und insgesamt haben wir220 Unterschriften[ca. 200, da einige vom vorherigen Montagsspatziergang zu sein scheinen] geschafft! Ich würde allerdings von einem Schwund von 10-15 % ausgehen.

heise: Experten betrachten geplante KP-Sperrmaßnahmen als wirkungslos

Aus dem Archiv: Was mich vor mehr als 15 Jahren politisierte. CN: Thematisierung von Missbrauch.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im April 2025 überarbeitet.

Im Jahr 2009 kam die Debatte um die sog. STOP-Schilder im Internet auf, um gegen Missbrauchsvideos von Kindern vorzugehen. Das Thema wurde damals von der Politik nicht sinnvoll behandelt, da die vorgeschlagenen Maßnahmen samt und sonders einfach nur populistischer Unsinn waren. Hierzu hat Heise am 12.02.2009 einen Artikel verfasst, der glücklicherweise noch immer online ist.

Die bevorzugte Sperrlösung wollte Hannes Federrath, Professor für Informationssicherheit an der Uni Regensburg, nicht einmal als „Zugangserschwernis“ durchgehen lassen. „Das erschwert überhaupt nichts“, sagte der Techniker. Nur der Unbedarfte gelange bei einem DNS-Ansatz nicht mehr auf Kinderporno-Seiten.

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